Bleiben Sie fit – geistig wie körperlich!

Unsere Beschäftigungstherapie:

 

Die Beschäftigungstherapie im Katharinenstift bildet einen wesentlichen Bestandteil unserer Angebote für unsere Seniorinnen und Senioren. „Wer rastet, der rostet.“ Dieser Ausspruch soll dazu animieren, auch im Alter in Bewegung zu bleiben. Die Bewegung bezieht sich hier nicht nur ausschließlich auf die körperliche Aktivität, sondern auch auf die geistige Anteilnahme am täglichen Leben. Wir möchten unsere Bewohnerinnen und Bewohner fördern und fordern, damit ihre Selbständigkeit so lange wie möglich erhalten bleibt. Daneben ist aber auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung Aufgabe unserer Beschäftigungstherapie.

Die Angebote sind für unsere Bewohnerinnen und Bewohner kostenlos.

 

Beschäftigungstherapie innerhalb der Organisationsstruktur:

 

Der Beschäftigungstherapiebereich bildet einen eigenständigen Arbeitsbereich innerhalb der Struktur des Katharinenstifts und ist den anderen Bereichen gleichgestellt. Die Bereichsleitung der Beschäftigungstherapie ist direkt der Geschäftsführung und Heimleitung unterstellt. Diese Form wurde ganz bewusst so gewählt, um diesen Arbeitsbereich zu stärken. Außerdem soll vermieden werden, dass die Beschäftigungstherapie als „Anhängsel“ der anderen Arbeitsbereiche betrachtet werden könnte.

Die Beschäftigungstherapie hat folgende Schwerpunkte:

 

Betreuung und Förderung aller Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere demenziell erkrankter Menschen.

  • Förderung der Alltagskompetenz
  • Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • Ängste hemmen und das Selbstvertrauen stärken
  • Sicherheit fördern
  • Orientierung trainieren
  • Isolation verhindern
  • Spaß haben

Personalstruktur:

 

Zur Umsetzung dieser Ziele ist unser Beschäftigungsbereich mit 4,2 Vollzeitstellen ausgestattet. Der BT-Bereich wird von einem staatlich anerkannten Arbeitserzieher geleitet. Dieser verfügt über jahrelange Erfahrung im Pflege- und Betreuungsbereich. Daneben sind drei Betreuungsassistentinnen eingesetzt mit jeweils einer Vollzeitstelle sowie eine Betreuungsassistentin als Teilzeitbeschäftigte. Die Stellen werden über den § 43 b SGB XI finanziert. Eine Mitarbeiterin in diesem Bereich ist staatlich anerkannte Altenpflegehelferin und verfügt über eine Ausbildung zur Demenzexpertin. Die anderen Mitarbeiter verfügen über eine Zusatzausbildung zum Betreuungsassistenten anhand der gesetzlichen Richtlinien für diesen Bereich. Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen wir in diesem Arbeitsbereich auch unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein. Auch Schüler, die ein Praktikum im Rahmen des Projektes „Soziales Engagement“ in unserer Einrichtung absolvieren, sind im Bereich der Beschäftigungstherapie herzlich willkommen.

 

Räumliche Ausstattung:

 

Zur Verfügung stehen der Beschäftigungstherapie mehrere Räumlichkeiten im Katharinenstift. Der eigentliche Beschäftigungstherapieraum befindet sich im Erdgeschoss unseres Hauses. Er ist unterteilt in einen großen Gruppenraum, ein abgetrenntes Büro für die Beschäftigungstherapie sowie einen separaten Toilettenbereich. Daneben stehen der „BT“ ein Mehrzweckraum im Untergeschoss (unser Kreativstüble) sowie die Gemeinschaftsbereiche auf den beiden Wohneinheiten und der große Speisesaal im Erdgeschoss zur Verfügung. Auch die hauseigene Kapelle wird von der Beschäftigungstherapie für Andachten genutzt.

 

Die Beschäftigungstherapie bietet beispielsweise folgende Aktivitäten an:

 

  • Gezieltes Gedächtnistraining
  • Gruppengymnastik
  • Testverfahren MMST
  • Ansätze aus der Musik- und Tanztherapie
  • Gruppenspiele
  • Gezielte Gesprächsführung
  • Einzelaktivierung
  • Basale Stimulation
  • Validation
  • Therapeutisches Arbeiten mit Tieren
  • Gartengestaltung im Seniorengarten
  • Kochen und Backen
  • Ausflugsfahrten
  • Sturzprävention
  • Kreative Tätigkeiten
  • Literatur-und Gesprächskreis
  • Begleitdienste
  • Fest- und Feiergestaltung nach jahreszeitlichen Aspekten
  • Andachten und Gottesdienstgestaltung
  • Nachtcafé
  • Angebote im Bereich des Handwerks und der Hauswirtschaft

Sturzprävention:

Bei 15 Prozent aller Stürze erleiden die Betroffenen Verletzungen, die behandelt werden müssen. Fünf Prozent aller Stürze führen zu Frakturen. Bei einem Prozent aller Stürze kommt es zu einem Oberschenkelhalsbruch.

Unser regelmäßiges Bewegungsprogramm (Sturzprävention) soll das Risiko von Stürzen minimieren. Durch gezielte Übungen wird Ihr Gleichgewichtssinn gestärkt und verbessert sowie die Reaktionsfähigkeit geschult. Selbstverständlich führt regelmäßige Bewegung auch zu einer Stärkung der Muskulatur.

Übungen im Sitzen lassen auch Rollstuhlfahrer aktiv am Programm teilnehmen. Teilweise werden im Programm der Sturzprävention auch gezielt Gewichte eingesetzt, je nach körperlichen Verfassung mit unterschiedlichem Gewicht. Körperliche Fitness steigert Ihre Bewegungsfähigkeit und Ihr Selbstbewusstsein.

Werden Sie gemeinsam mit anderen aktiv!

 

Wir sehen unsere Angebote nicht als starr an, sondern wir möchten hier eine möglichst hohe Flexibilität, um auf die Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner eingehen zu können. Die Wünsche, die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Bewohnerinnen und Bewohner spielen bei der Auswahl der Angebote eine zentrale Rolle.

 

Zeiten der Beschäftigungstherapie:

 

„Sich beschäftigen“, dieses menschliche Grundbedürfnis wollen wir nicht auf starre Zeiten von montags bis freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr beschränken. Die Angebote der Beschäftigung sollen den Wünschen und Bedürfnissen unserer Bewohnerinnen und Bewohner gerecht werden. Unsere Seniorinnen und Senioren leben 24 Stunden am Tag bei uns und das sieben Tage die Woche. Für uns heißt dies, dass wir auch unsere Angebotszeiten danach richten. Neben den Kernzeiten (morgens bis nachmittags) finden auch viele Angebote, wie beispielsweise das Nachtcafé, zur späteren Stunde statt. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass alte Menschen nicht abends um 19.00 Uhr ins Bett möchten. Oft geschieht dies nur, weil keine adäquaten Angebote vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund ist klar, dass wir auch an Sonn- und Feiertagen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner da sind. Sonntags werden beispielsweise regelmäßige Besuche des Gottesdienstes in der Stadtkirche in Sinsheim angeboten.

Fleißige Damenrunde beim Backen.

Unsere eigenen Erdbeeren

Frau Dugeorge beim Malen

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