Die Stimmung in einem Alten- und Pflegeheim steigt und fällt mit dem Essen.

Dieser Ausspruch zeigt sich in der täglichen Praxis immer wieder. Vor diesem Hintergrund legen wir größten Wert auf die Qualität unseres Essens und kochen deshalb von Grund auf selbst. Vorwiegend verwenden wir dabei regionale Produkte, sowohl bei den Speisen, aber auch beim Getränkeangebot. Die Küche ist für die Speiseversorgung unserer Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste zuständig. Neben der täglichen Essenszubereitung ist der Küchenbereich auch für die Speiseversorgung bei Fest- und Feierlichkeiten verantwortlich. Diese reichen von kleineren Familien- und Geburtstagsfeiern bis hin zu Großveranstaltungen (Bsp. Sommerfest, Tag der offenen Tür, usw.)

Der Küchenbereich befindet sich im Erdgeschoss des Katharinenstifts. Neben der Kochküche, der kalten Küche und der Spülküche gehören drei Kühlhäuser und mehrere Lebensmittellager sowie das Büro der Küchenleitung zu diesem Bereich.

Die Verpflegung umfasst die im Rahmen einer ausgewogenen und altengerechten Ernährung notwendigen Getränke und Speisen. Es werden bei Bedarf verschiedene Diät- und Sonderkostformen angeboten.

In unserer Küche werden täglich drei Hauptmahlzeiten sowie Nachmittagskaffee, Zwischenmahlzeiten sowie bei Bedarf eine Nachtmahlzeit angeboten. Auf Wunsch bzw. ärztliche Verordnung bieten wir auch alle gängigen Diätformen an wie z. B. Diabetesdiät, Schonkost und Kost für Dialysepatienten. Zu jeder Mahlzeit werden Getränke gereicht. Die Essenszeiten gestalten sich wie folgt.

Essenszeiten

Frühstück ab 8:00 Uhr
Mittagessen ab 12:00 Uhr
Nachmittagskaffee ab 15:00 Uhr
Abendessen ab 17:30 Uhr

 

 

Bei diesen genannten Zeiten handelt es sich nur um Richtwerte und keine starre Regelung! Wir haben ganz bewusst auf Zeitkorridore mit Endzeiten verzichtet, da wir unseren Bewohnern keinen zeitlich starren Rahmen vorgeben möchten. Flexibilität und die einzelnen Wünsche stehen hier im Mittelpunkt. Wenn Bewohner Hunger oder Durst haben, dann brauchen sie nicht bis zur nächsten offiziellen Mahlzeit zu warten – die Seniorinnen und Senioren sind bei uns zuhause und sollen zu jeder Zeit auch hauswirtschaftlich optimal versorgt werden. Die angebotenen Zwischenmahlzeiten richten sich nach dem individuellen Bedarf.

Wir servieren die Mahlzeiten im großen Speisesaal sowie in den Speiseräumen der Wohnbereiche. Wir verzichten weitgehend auf Einzelverpackungen. Auf Wunsch bzw. bei Notwendigkeit wird selbstverständlich auch im Zimmer serviert. Wir empfehlen jedoch, nach Möglichkeit die Mahlzeiten in der Gemeinschaft einzunehmen, um den kommunikativen Effekt der gemeinsamen Mahlzeit und die Begegnung mit anderen zu nutzen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner, die bei der Essenseinnahme auf Hilfe angewiesen sind, gibt es spezielle Angebote in den beiden Wohnbereichen. Das zubereitete Essen wird im Schöpfsystem ausgegeben. Auf das sog. Tablettsystem verzichten wir bewusst, da unserem Erachten nach hierdurch nicht die heimische Atmosphäre entstehen kann. Die Portionsgröße richtet sich ebenfalls jeweils nach den Wünschen des Bewohners. Ein „Nachschlag“ ist durch das „Schöpfsystem“ immer möglich.

 

Um gezielt auf die Wünsche, Vorlieben bzw. Abneigungen der Bewohnerinnen und Bewohner eingehen zu können, wird bei der Neuaufnahme stets nach den Essensvorlieben und Abneigungen gefragt und dieses wird entsprechend dokumentiert. So können wir Ihnen individuell immer eine entsprechende Alternative bieten, sollte es eine Mahlzeit geben, die Ihnen nicht schmeckt.

Der Speiseplan wird jeweils eine Woche im Voraus erstellt und öffentlich am Schwarzen Brett im Erdgeschoss sowie in allen Wohnbereichen zur Einsicht ausgehängt. Das Mittagessen wird als Menü, bestehend aus einer Tagessuppe, Hauptgang und Nachtisch angeboten. Bei der Speiseplanveröffentlichung wird darauf geachtet, dass dieser für Seniorinnen und Senioren gut lesbar ist. Beim Frühstück im großen Speisesaal werden täglich die Essensangebote vorgelesen. So wissen Sie immer „tagesaktuell“, was es zu Essen gibt am jeweiligen Tag und können noch rechtzeitig Wünsche äußern.

Die Getränkeversorgung zu und außerhalb der Mahlzeiten ist grundsätzlich kostenlos. Die Ausnahme bilden besondere Wünsche, wie beispielsweise Bier und Wein. – Wobei das Gläschen Wein oder Bier zum Abendessen selbstverständlich im allgemeinen Angebot enthalten ist. Rund um die Uhr können Sie aus folgendem Getränkeangebot wählen: Kaffee, Tee, Milch, verschieden Säfte, Wasser (classic, still, medium) sowie Limonaden.

Zum Frühstück werden angeboten

  • Brötchen, auf Wunsch auch Vollkornbrötchen, Mischbrot, Vollkornbrot
  • Verschiedene Marmeladen, Honig
  • Verschiedene Käsesorten, Aufschnitt und Streichwurst
  • Verschiedene Joghurt- und Quarksorten
  • Warme Getränke: Kaffee, Tee, Kakao, Milch
  • Kalte Getränke: Mineralwasser und verschiedene Saftsorten
  • Verschiedene Obstsorten

 

Als Zwischenmahlzeit werden beispielsweise angeboten

  • Joghurt
  • Pudding
  • Frisches Obst
  • Bananen- oder Erdbeermilch
  • Eiskaffee im Sommer

Zum Kaffee werden verschiedene Kuchen im Wechsel angeboten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Kuchen, die selbst gebacken wurden.

 

Zum Abendessen werden angeboten

  • Mischbrot, Bauernbrot, Vollkornbrot
  • Verschiedene Wurst- und Käsesorten
  • Verschiedene Salate sowie Rohkost
  • Wöchentlich gibt es ein warmes Abendessen

Für Bewohner mit Diabetes mellitus werden diabetesgerechte Speisen zubereitet. Sollten aus ärztlicher Sicht weitere Kostformen nötig sein, werden Lösungen gesucht.

Sonstige Angebote: Für unsere Bewohner besteht zudem die Möglichkeit, zusammen mit Ihren Angehörigen im Speisesaal oder im Mehrzweckraum Geburtstage oder andere Anlässe zu feiern. Den Bewohnern oder Angehörigen ist es dabei überlassen, Kaffee und Kuchen selbst mitzubringen oder die Verköstigung der Küche zu überlassen.

Bei der Speiseversorgung legen wir ebenfalls allergrößten Wert darauf, dass diese liebevoll dekoriert angerichtet sind. „Das Auge isst mit.“

 

Besonderes Nahrungsangebot für Bewohner mit Demenz und erhöhter Mobilität

Menschen mit Demenz haben häufig aufgrund von erhöhter Mobilität auch einen erhöhten Flüssigkeits- und Kalorienbedarf, außerdem fällt es ihnen oft sehr schwer, beim Essen oder Trinken am Tisch zu sitzen. Sie benötigen deshalb besondere Darreichungsformen, das heißt Nahrungsmittel, die sie auch während des Gehens essen können. Im Katharinenstift bieten wir den betreffenden Bewohnern zu jeder Zeit folgende zusätzliche Nahrungsmittel an:

  • Obstteller
  • Verschiedene Kräcker
  • Butterlaugenstange in Portionsstücken
  • Verschiedene Blätterteigsnacks
  • Belegte Brote in Portionsstücken
  • Powerkekse

Servicebereich

Der Servicebereich umfasst den großen Speisesaal im Erdgeschoss des Katharinenstifts. Zu dem Servicebereich gehört ein kleiner „Kiosk“. Hier können sich unsere Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Gäste Kleinigkeiten, wie Getränke und Süßigkeiten kaufen. Der Kiosk ist täglich von 08:00 bis 19.00 Uhr durchgehend besetzt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Servicebereich sind für das Ein- und Abdecken der Tische zuständig. Zu den Mahlzeiten bedienen sie die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die anwesenden Gäste. Auch kleinere Hilfestellungen bei der Essenseinnahme werden gerne von unserem Servicepersonal übernommen. Außerdem ist das Serviceteam für die Dekoration und Gestaltung des Speisesaals verantwortlich.

Wäscheversorgung

Die Wäscheversorgung umfasst die Bereitstellung, Instandhaltung und Reinigung der vom Katharinenstift gestellten Wäsche sowie das maschinelle Waschen und Bügeln der persönlichen Wäsche und Kleidung unserer Bewohner soweit diese üblichen Standards entsprechen. Kleidung, die chemische Reinigung erfordert, ist nicht im Umfang der Wäscheversorgung enthalten.

Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen werden vom Haus gestellt und gewaschen. Bewohnereigene Wäsche muss grundsätzlich mit Namensschildern versehen sein. Dieses Patchen Ihrer Wäsche übernehmen wir nach Ihrem Einzug ebenfalls hausintern. Unsere Wäscherei befindet sich im Kellergeschoss des Katharinenstifts. Verteilt ist diese auf zwei Räumlichkeiten sowie einen Lagerraum für verschmutzte Wäsche.

Eigene Kleidung bedeutet ein Stück persönlicher Identität. Für das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner spielt die Sauberkeit von Kleidung und Wäsche eine wesentliche Rolle. Wir pflegen die Wäsche fachgerecht und sorgen für einen schnellen und vollständigen Rücklauf. Da Ihre Kleidung nicht das Haus verlässt, ist ein schnellerer Rücklauf gegeben als dies mit einer externen Wäscherei möglich wäre.

In unserer Wäscherei werden auch kleinere Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Beim Neueinzug eines Bewohners oder einer Bewohnerin bieten wir an, dass die Wäsche von uns „gezeichnet“ wird. Die persönlichen Wäschestücke werden mit Namen versehen. Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner zur Kurzzeitpflege das Katharinenstift besucht, wird normalerweise die Wäscheversorgung über die Angehörigen sichergestellt.

Seit Februar 2010 haben wir mit der Firma Gafner aus Waibstadt einen Vertrag über Mietwäsche geschlossen. Auch hier sind wir unserem Motto nach Regionalität treu geblieben. Die Mietwäsche erstreckt sich auf den Bereich der Flachwäsche. Zweimal wöchentlich erfolgt über die Wohnbereiche, in Kooperation mit der Hauswirtschaftsleitung, die Bestellung der Wäsche.
Über die Wäscherei Gafner erfolgt ebenfalls die Reinigung unserer Dienstkleidung.

Hausreinigung

Die Reinigung unserer Einrichtung erfolgt durch eigenes Reinigungspersonal. Das Reinigungspersonal ist den jeweiligen Wohnbereichen zugeordnet. Die gesamte Reinigung ist in einem Reinigungsplan festgehalten. Dieser umfasst die Reinigung des Wohnraumes, der Gemeinschaftsräume und der übrigen Räume. Der Reinigungsplan gewährleistet eine regelmäßige Reinigung aller Bereiche, um einen hohen Standard an Sauberkeit und Hygiene zu erreichen. Die Reinigung der Bewohnerzimmer erfolgt fünfmal pro Woche. Daneben werden die Gemeinschaftsräume sowie Sanitäranlagen täglich gereinigt.

Die Mitarbeiter werden in hygienischen Vorschriften sowie sachgerechter Verwendung der Reinigungsmittel unterwiesen. Die Bestellung, Lagerung und Ausgabe von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln obliegt der Hauswirtschaftsleitung. Einzelheiten, wie zum Beispiel verwendete Präparate, sind in den Desinfektionsplänen geregelt und für alle Mitarbeiter verbindlich. Bei Infektionskrankheiten müssen spezielle Maßnahmen beachtet werden. Diese sind im Hygienekonzept für unser Haus detailliert geregelt.

Hausgestaltung/Dekoration/Ambiente

Eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner ist eine angenehme, gemütliche und geborgene Atmosphäre. Bei der Gestaltung der öffentlichen Räumlichkeiten sowie des Außengeländes soll den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner im Hinblick auf Atmosphäre, räumliche Orientierung und jahreszeitliche Dekoration Rechnung getragen werden. Diese Aufgabe übernimmt ebenfalls unser Hauswirtschaftsteam.

Haustechnik

Dieser Bereich umfasst die Wartung und Unterhaltung der Gebäude, der Einrichtung und Ausstattung, der technischen Anlagen und der Außenanlagen. Hierzu zählen insbesondere die Grünflächen, die angelegten Spazierwege um das Haus sowie die technische Pflege der Bewohnerzimmer, der Gemeinschaftsräume und der Innenausstattung. Alle technischen Anlagen, angefangen von A, wie Aufzugsanlage bis Z, wie Zentrale Brandmeldeanlage, werden regelmäßig überprüft und gewartet. Die Einhaltung und Beaufsichtigung dieser Vorgänge obliegt unserer Haustechnik. Die Wartung erfolgt durch entsprechende Fachfirmen oder wird, je nach gesetzlicher Bestimmung, selbst regelmäßig durchgeführt. Der einwandfreie Zustand der Einzel- und Gemeinschaftsräume ist uns ein wichtiges Anliegen. Unsere Haustechnik ist aber auch gerne behilflich, wenn es um die eigene Gestaltung des Zimmers geht oder wenn eine helfende Hand beim Umzug benötigt wird.

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